CHRONIK

Vereinsgeschichte des Sportvereins Aschfeld


Von 1946 bis jetzt, aufgezeichnet vom Ehrenvorsitzenden Alfred Schneider und von Ottmar Müller. Für die Jahre 1946 bis 1964 durch Befragung älterer Mitglieder, ab 1964 bis jetzt aus der Chronik.

Im März 1946 wurde der Sportverein Aschfeld durch zehn sportbegeisterte Damen und Herren gegründet.

Es waren dies:

Hermann Amersbach, Edeltrud Beetz, Walter Göbel, Alfons Habermann, Hubert Habermann, Emil Kimmel, Anton Merklein, Elfriede Piquet, Lieselotte Vetter, Hermann Vetter.

Bei der Gründungsversammlung wurde Anton Merklein als 1. Vorstand gewählt. Auf dem Ammerfeld wurde der erste Sportplatz mit viel Mühe hergerichtet. Eine 1. Mannschaft wurde aufgebaut und die ersten Spiele ausgetragen. Nach Rücktritt des 1. Vorstandes Anton Merklein versah Hubert Dehmer bis zur Neuwahl von Roger Piquet das Amt des Vorstandes.

Roger Piquet war von 1947 bis 1951 1. Vorstand.

Von 1952 bis 1954 war Otto Heßdörfer 1. Vorsitzender des Vereins.

In den Jahren 1951/52 wurde mit viel Verhandlungsgeschick erreicht, dass der Sportplatz an die Gössenheimer Straße verlegt werden konnte. Die Einweihung fand 1952 statt. Leider war die Freude über den neuen Sportplatz nur von kurzer Dauer. Denn durch den Bau der neuen Brücke ging die neue Straße genau über den Sportplatz. Notgedrungen wurde deshalb im Jahre 1954 der Sportplatz wieder auf dem Ammerfeld hergerichtet.

In den Jahren 1955 und 1956 war wieder Anton Merklein 1. Vorsitzender.

Von 1957 bis Dezember 1965 leitete Heinz Strömel den Verein.

Er stellte wieder eine 1. Mannschaft auf die Beine. Der Verein war nämlich in den letzten Jahren nur durch die Jugendmannschaft im Spielbetrieb vertreten. Unter seiner Führung wurde der Sportplatz ausgeschoben und hergerichtet. Die Einweihung fand während des Sportfestes am 26./27. Juni 1965 statt.

Vom Januar 1966 bis September 1968 1. Vorsitzender Alfred Schneider.

In dieser Zeit wurde der Aufenthalts- und Geräteraum auf dem Ammerfeld gebaut. Die Einweihung fand beim Sportfest am 3/4. August 1968 statt.

Vom September 1968 bis September 1973 1. Vorsitzender Alois Vetter.

Unter seiner Leitung wurde die überdachte Halle gebaut, die für jedes Sportfest benötigt wurde. In den Jahren 1972/73 wurde eine Wandergruppe aufgebaut. Die Initiatoren waren: Reinhard Kimmel, Edgar Lamprecht, Oswald Feser und Rudi Fuchs. 1973 Aufnahme in den internationalen Volkssport-Verband.

Vom September 1973 bis November 1974 1. Vorsitzender Anton Engel.

In diesem Jahr fand die erste internationale Bachgrundwanderung statt.

Vom November 1974 bis Ende März 2000 1. Vorsitzender Alfred Schneider.

Nach einer langen Vorplanung und nachdem die Gründung eines Vereinsrings nicht möglich war, übernahm der Sportverein Aschfeld die Trägerschaft für den Bau einer Mehrzweckhalle. Der erste Spatenstich fand am 23. Mal 1978 statt; die Einweihung am 13. Juni 1980.

Im August 1979 wurde außerdem mit dem Bau des neuen Sportplatzes neben der Bachgrundhalle begonnen.

Im Rahmen eines Sportfestes wurde der neue Sportplatz am 08. August 1982 seiner Bestimmung übergeben

Im Frühjahr und Sommer 1981 wurde außerdem die Anlage um die Halle mit Fahrwegen, Parkflächen und Grünanlagen erstellt.

Nach Gründung der Tennisabteilung am 30. Mai 1986, wurde im Juli 1986 mit dem Bau von zwei Tennisplätzen und des großen Parkplatzes westlich der Bachgrundhalle begonnen. Die Übergabe und Segnung durch Pfarrer Josef Becker erfolgte am 23. Mal 1987, genau neun Jahre nach dem ersten Spatenstich für das Sportgelände.

Nach Auflagen des Landratsamtes mussten am Haupteingang zur Bachgrundhalle aus Gründen des Schallschutzes Veränderungen vorgenommen werden. Man entschloss sich, aus verschiedenen Überlegungen den Eingangsbereich ganz an die Ostseite zu verlegen und plante dazu noch zwei benötigte Geräteräume. Die Maßnahme wurde in der Zeit vom 11. Mai bis 29. September 1990, bis auf einige Nacharbeiten erstellt.

Im Jahre Herbst 1992 wurden an der Rückseite der Halle die Eingänge überdacht. Zwei Jahre später wurde auch noch der Mittelteil mit einem Dach versehen. Bei Spiel- und Sportfesten, sowie bei Fußballspielen dient dies zur Unterstellung der Gäste und Zuschauer.

Im November 1994 wurde eine Aerobic-Abteilung ins Leben gerufen. Die erste Übungsstunde fand am 14. Januar 1995 statt.

Im Jahre 1998 wurde die Heizungsanlage erneuert und im Herbst 1998 wurden zwei Ballfangzäune am Bolzplatz angebracht.

Willi Hannwacker war vom April 2000 bis März 2004 1. Vorsitzender.

Im Jahre 2001 wurde die Aschbachstube erweitert und saniert. Die Kosten hierfür betrugen ca. 150.000 €. Im Jahr 2002 stand die Sanierung der Umkleide- und Duschräume an.

In der Zeit vom März 2004 bis 2006 übernahm Klaus Ziegler die Funktion des 1. Vorsitzenden.

Von 2006 bis 2010 agierte Corinna Faulhaber-Knorz als 1. Vorsitzende und unter Ihrer Führung wurde die AKG (Aschfelder Karnevals-Gesellschaft) ins Leben gerufen. Im November 2007 wurde die Flutlichtanlage am Bolzplatz erneuert.

Vom März 2010 bis Juni 2015 führte Gerd Matuschka den SV Aschfeld als Vorsitzender an.

Von Juni bis August 2013 wurde die Aschbachstube umfangreich renoviert und die Außenwand zur Küche gedämmt und gestrichen. Die Bachgrundvereine SV Aschfeld, SKV Hundsbach, der SV Obersfeld und der SV Bühler-Münster fusionierten im Jahr 2012 zum FV Bachgrund. 

Seit Juni 2015 leitet der 2. Vorsitzende Manfred Lummel den Sportverein kommissarisch.

Am 26.11.2016 wurde in der Jahreshauptversammlung eine Änderung der Vereinssatzung beschlossen. Ab sofort wird der Verein von zwei gleichberechtigten Vorsitzenden geführt. Die Versammlung hat zum Vorsitzenden „Verwaltung“ Holger König und zur Vorsitzende „Finanzen“ Juliane Scheuner gewählt.

Nach den vielen Baumaßnahmen ist nun die Unterhaltung der gesamten Sportanlagen eine große Aufgabe für die Mitglieder des Sportvereins. Zu den normalen Pflege- und Wartungsarbeiten fallen auch immer wieder größere Unterhaltungsmaßnahmen an. Durch die Mitgliedsbeiträge, Eintrittsgelder und Spenden können die Kosten für die Unterhaltung der Sportanlagen und für den Sportbetrieb nicht abgedeckt werden. Es ist deshalb erforderlich in der Halle Veranstaltungen abzuhalten, um die Unterhaltung zu sichern. Die Anlagen sollen auch noch für weitere Generationen zur Verfügung stehen. Um dies zu gewährleisten sind viele Helfer nötig. Jedoch wird die Zahl der Helfer immer kleiner!

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